Zeitqualität - 2020 - Wandlungszeit                                                               ein ganz persönliches Statement 

 

Wir leben in einer aussergewöhnlichen Zeit - das ist mittlerweile jedem bewusst geworden. Das Jahr 2020 geht mit Sicherheit als ein sehr besonderes Jahr in die Geschichtsschreibung ein. Wenn die sichtbaren Abläufe und Ereignisse auch besonders erscheinen, so waren die Zeichen bereits weit vorher zu erkennen und sichtbar. Um diese Wandlungszeit in ihrer Ganzheit erfassen zu können, sollten wir einen besonderen Aspekt des Lebens im Auge behalten - Zyklen. Sie sind eine Grundlage unseres irdischen-planetaren Lebens. Diesen zyklischen Umstand hat Claude Weiss (Astrologie Heute Heft 205/206 und 207) in herausragender Arbeit in den letzten Ausgaben dargelegt. Ich lege jedem ans Herz, die Ausführungen von Claude Weiss zu lesen, um ein tieferes Verständnis für die jetzigen Ereignisse zu bekommen. 
Ein weiterer Aspekt dieser Zeit zeigen die Gegensätze, die sich in unübersehbarer Weise auftun. In vielen Ereignissen tun sich Gräben der Ansichten und Meinungen auf. In diesen Gegensätzen zeigt sich ein weiterer Aspekt dieser Zeit - Trennung
Die Fragen, die sich in diesen Ereignissen auftun: Worum geht es hier genau? Was will diese Zeit von mir, von uns allen? 

Ich möchte dazu anregen, den Blick von Ereignissen und Details zu einem weitsichtigeren Blick zu öffnen. Wir sind, wie Daniele Ganser das sehr liebevoll ausdrückt, alles Mitglieder der Menschenfamilie auf diesem Planeten. Alle sind mit allen und allem verbunden. Wir sollten als Menschen nicht dem Irrglauben verfallen, dass wir getrennt sind von allem, was auf diesem Planeten lebt und wirkt. Somit dient diese Zeit dem Erkennen, dass wir alle zusammen immer und stetig auf diesem Planeten wirken und auf diesen Planeten einwirken. Keiner von uns kann sich aus der Verantwortung nehmen. 

Zyklen sind die Grundlage des Lebens auf diesem Planeten. Entwicklung jeder Art ist zyklisch. Wenn wir diese Epoche der Entwicklung betrachten, finden wir den Bezug zum frühen 16. Jahrhundert. In diese Zeit fällt die erste historisch belegte Pestepidemie. In dieser Zeit entwickelt sich die Wissenschaft, Bildung und Wissen in allen Formen. Auch kann beobachtet werden, wie sich ein Gefälle innerhalb der Gesellschaft aufbaut, von Chancen und Möglichkeiten. Das nimmt Bezug auf die energetische Ebene dieser Epoche, die sich über den Solar Plexus ausdrückt. Damit ist diese Epoche geprägt von den entsprechenden Kräften dieses Energiezentrums, das sich durch Wille und Kraft, persönlichen Ausdruck, Leistung und auch Macht-Ohnmacht zeigt. 
In dieser Epoche entfalten sich die Kräfte dieser Ebene und zeigen sich in allen Aspekten und Ausdrucksmöglichkeiten - sowohl in den positiven als auch weniger positiven Formen. Es gilt zu verstehen, dass wir als Menschen uns in diesen Ebenen erfahren wollen. Wir Menschen dieser Zeit haben viele Leben auf diesem Planeten erfahren und gelebt und haben zu dieser Zeit auch viele Erfahrungen in unserem Zellerinnerungsgefüge gespeichert. Da sich unser Bewusstsein stetig mit jeder Inkarnation entfalten und erfahren will, werden wir in dieser Jetzt-Zeit auch mit Erinnerungen im Zellsystem konfrontiert. Das kann alles Mögliche wie Angst, Unsicherheit, Aggression, Ärger, Ruhe, Zuversicht und Hilflosigkeit sein. Wir sind am Ende der Epoche angelangt und stehen seit Januar 2020 am Anfang eines neuen Zyklus, der eine neue Epoche einleitet. Diese Wandlung der Zeit ist eine Herausforderung für jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten. 

Gegensätze zeigen sich zur Zeit in massiver Form. Es ist eine grosse Schere der Gegensätze, die aufbrechen. Jeder von uns wird damit konfrontiert. So muss jeder, ob er das nun möchte oder nicht, sich mit den eigenen Werten und Themen dazu auseinandersetzen. Gegensätze zeigen uns die beiden Pole einer Situation oder Ereignis. So haben wir die Möglichkeit der Entscheidung und Unterscheidung, was für jeden stimmig oder nicht stimmig ist. Epochal betrachtet, wird damit klar, wo jeder von uns mit seinen Werten jetzt steht. Die Epoche, die wir verlassen, hat sich aus jener Zeit entfaltet, in der die Menschen mit dem Überleben und Wirken beschäftigt waren. Damals war Bildung unwichtig. Damals war es wichtig zu wissen, wie ich mich am Leben halten kann (Ackerbau, mit den Kräften des Planeten umgehen lernen, zum Beispiel). Die Gegensätze zeigten sich in der Form, dass die herrschende Klasse in Fülle, mit Macht, Kraft und  in Gesundheit gelebt haben. So wurde den Menschen gezeigt, dass dies möglich ist, und mit der Gunst der herrschenden Klasse ein gutes Leben möglich war. Ich spreche hier ein Energiefeld an. Nicht jeder Mensch hat das grundsätzlich und zwangsläufig so erlebt. Im Kollektiv allerdings war es so. 

Aus der vorigen Epoche konnte das Menschsein durch Wissen, Kenntnisse, Kreativität und Willenskraft sein Leben verändern. Mit einem gewissen Gefühl ¨nichts ist unmöglich¨ konnte sich das Menschsein entwickeln, entfalten und sich auch ein Ziel stecken und setzen. Das Gefälle darin ist somit mehr durch Abhängigkeit entstanden. Schauen wir auf die letzten Jahrhunderte zurück bis Anfang des 16. Jahrhunderts.  In dieser Phase der Epoche beginnt die Trennung von Kirche und Staat, Elite und Volk, Unwissenden und Wissenden, alte Welt und neue Welt. Natürlich ist das auch ein Weg, der sich nicht in klaren Zeiten abzeichnet. Kulturen werden durchmischt. Seefahrer werden durch Kaufleute abgelöst, die jetzt die Meere bereisen und damit sich Kulturen vermischen und damit das Leistungsgefälle sich öffnet. Kulturen gehen, ziehen sich zurück oder passen sich an - unterwerfen sich, um überleben zu können. Diese Erscheinung zeigt sich seither immer wieder in diversen Erscheinungsformen. 
Worum geht es da dann wirklich? Wie frei gestaltet das Wesen sein Leben? Wie unabhängig, autonom ist das Wesen in seinem Sein und Tun wirklich? Nur, wer die Schöpfungsgesetze kennt, kann sehr viel ungebundener und aus sich heraus gestalten, handeln, entscheiden und wirken. Wer um diese Schöpfungsgesetze nicht weiss, handelt im Sinne dessen, dass durch Regeln, Strukturen und Vorgaben gehandelt wird. Möge jeder in sich spüren, womit er/sie in Resonanz steht. 
Wer die Schöpfungsgesetze kennt, weis, wie die Energie mit dem Fokus gelenkt wird. Wie viele Menschen im Alltagsleben kennen die Schöpfungsgesetze und wenden diese bewusst und klar auch an? Wenige - denn Solches lernen wir in der Schule nicht! Und genau deshalb richten die Menschen - fast alle - ihre Aufmerksamkeit auf die Helden, Vorbilder, Idole und suchen diesen zu folgen. So lenkt sich die Energie auf das Aussen. Das Aussen bekommt die ganze Energie und nährt sich davon. Die Folge ist, dass das Aussen dafür sorgen muss, dass diese Aufmerksamkeit / Energie stetig vorhanden ist. So bekommen wir, die  unsere Aufmerksamkeit nach Aussen gedreht haben, mit entsprechenden Energien, die uns in Sicherheit und Wohlgefühl hüllen sollen. So geht ein Kreislauf rund und weiter, der zu dieser Epoche gehört. 

Beide Ebenen sind abhängig voneinander - Jener, der die Aufmerksamkeit nach aussen dreht und jener der diese annimmt.

So dienen die Gegensätze dazu, das eigene Wertsystem zu überprüfen. Ohne aufbrechende Gegensätze sind wir nicht in der Lage zu unterscheiden. Unterscheidung sollte uns als Hilfe dienen und nicht als Weg der Verurteilung und Urteilung oder als Schuldzuweisung ans Aussen. Vielmehr stehen wir an einem Punkt, an dem die Frage im Raum steht: 

Was hat das im Aussen mit mir zu tun und was macht das Aussen mit mir in meinem Innersten?

Mit diesen Fragen kommen wir wieder zu uns selbst und unser eigenes Herz zurück. Wir dürfen dann erleben, dass vieles im Innersten nicht vertraut ist. Wir finden den nächsten Abschnitt dieser Zeitqualität. 

Trennung ist nicht nur mit dem Aussen. Das ist die grösste Täuschung, die sich über die Menschheit gelegt hat. Die grösste Trennung findet in uns selbst statt. Weiblichkeit und Männlichkeit wird nicht als Harmonie in uns selbst gelebt. So stehen wir mit unserem weiblichen und männlichen Teil im Widerspruch. Das wird nach Aussen getragen und in Wettkampf, Streit, Rivalität, Misstrauen usw gelebt. Die unsäglichste Form dieses Widerspruchs zeigt sich im Krieg, den wir Menschen im Aussen genauso schlimm ausleben wie wir das auch mit uns selbst im Innersten tun. Wer sich dessen bewusst wird, wie die eigenen männlichen und weiblichen Kräfte in Harmonie stehen oder eben nicht, kann mit sich selbst ins Reine kommen, alte Wunden heilen lassen und mit sich die Widersprüche klären. 
Was wir jetzt für uns in liebevoller und bewusster Art und Weise tun, tun wir auch für das gesamte Kollektiv - unsere Menschenfamilie. Jeder kann etwas dazu beitragen, diese Menschenfamilie über die Herzebene zu heilen. Jeder kann mit sich ins Reine kommen. Jeder kann mit sich alte Wunden heilen lassen. Jeder kann sich selbst vergeben oder anderen jene Dinge vergeben, mit denen er/sie im Unfrieden steht. Somit kann JEDER in dieser Zeit der Menschenfamilie beistehen. Damit hebt sich die Trennung von innen und aussen auf. Das gibt ein Gefühl der Verbundenheit und dennoch bleibt die klare innere Individualität bestehen. Es geht nicht darum, dass wir unsere Individualität abgeben - eben nicht. Es geht darum, diese Individualität als Teil des Ganzen, der Menschenfamilie, bewusst zu erleben und zu leben. 

Fazit dieser Zeitqualität-Covid-19 ist eine Herausforderung für jeden einzelnen. Ein Zitat von Hans Seelhofer (1949-2011), Gründer von Fostac, mag uns hier Aufzeigen, was von uns gefordert ist. 

Viren sind Informationsfelder, die destruktiv auf biologische Systeme einwirken, wenn diese in Resonanz mit dem Informationsfeld stehen. (H.Seelhofer, 2001)

Das Resonanzgesetz zeigt uns durch Ereignisse oder Herausforderungen auf, womit unser Geist beeigenschaftet ist und was damit in der Materie sichtbar wird. Sind wir unbewusst handelnd, hilft die Resonanz dabei, Stimmiges von Unstimmigem zu unterscheiden. Nutzen wir das Resonanzgesetz bewusst, erkennen wir, anhand dessen, was wir im Leben sehen und erleben, ob das, was wir innerlich gestaltet haben, auch stimmig ist. Wenn etwas nicht stimmig erscheint, kann ich bewusst Einfluss nehmen, und gestalte neu, und sehe später, in der Realität, die neue Entsprechung.
 
Zu Covid-19 habe ich im April 2020 ein Channeling gemacht. Obwohl ich als MTA gelernt habe, dass Viren krank machen, gefährlich sind und all das, habe ich bewusst eine Verbindung mit dem Energiefeld aufgebaut. Ich möchte so gut das geht, eine eigene Erfahrung mit den Energien machen und damit selbst Antworten finden. Was ich erlebt und gespürt habe, hat mich über alle Massen berührt. Der Wortlaut des Channelings:

Ich (Energiefeld der Coronaviren) bin dazu da, dass ihr Menschen lernt, wie weit von euch, von eurem Herzen, von der Liebe des Herzens, ihr entfernt seit. Ich bin da, um euch auf euch selbst zurückzuführen. Ihr seit mit allen Energien von euch selbst so sehr im Aussen, dass ihr euch nicht mehr spüren könnt. Ihr hört nicht mehr zu, weder euch selbst, noch denen um euch herum. Eure Herzen rufen und ihr hört nicht hin. Ihr lebt ein Leben voller Ablenkung, Zerstreuung und füllt euch mit Dingen, die nichts bedeuten und euch aushungern, bedürftig zurück lassen. Ich lehre euch, auf die wesentlichen Dinge in euch zurückzukommen. Ich zeige euch, was wirklich wertvoll für euch ist und zeige euch, wie ihr das findet. Jede Ablenkung vom Wesentlichen könnt ihr jetzt ablegen und neue Entscheidungen aus euch heraus fällen. Legt den Fokus auf euer Inneres, eurer Herz, eure Gefühle und Werte - räumt Unwesentliche aus. Klärt euer Innerstes. Seht, wie sehr andere euer Leben lenken. Seht, wo das für euch jetzt anders sein will und kann. Weist niemandem Schuld zu, ihr seit bei allem mit eingebunden, in diesem wie in früheren Leben. Seit ganz bei euch. Die Zeit der Heilung ist eine Zeit der Liebe des Herzens.      Channeling 4.2020 Simonne Pianto

So wird diese Jetzt-Zeit noch deutlicher in ihrer Thematik. Wir werden in dieser Zeit gefordert, uns mit unseren wahren und authentischen Werten auseinander zu setzen. Es ist wichtig, mit sich selbst klar zu werden, was wahr ist und was nach aussen gerichtet noch immer den Erwartungen entsprechen will.
Was ist authentisch an und in mir? Was entspricht mir wirklich? Welche Werte sind meine und welche sind übernommen aus Familie, Sippe, Gesellschaft?
Mögen diese Fragen im Innersten Klarheit schaffen.

Auf der Webseite von Paulus Vögeli findest du die Auseinandersetzung mit den Zahlen zu Covid-19 - für jene, denen das auch wichtig ist. Paulus macht sich viel Arbeit mit der Klärung, was um die Medien herum geschieht. 
Auch hier, seit mit eurem Herzen dabei, lest alle Informationen immer mit offenem, wachen Herzen. In dieser Zeit gibt es nicht einfach recht oder unrecht.
Es geht um Authentizität, Wahrhaftigkeit, Klarheit und Selbst- und Eigenverantwortung. Jeder muss seinen Weg mit den gesamten Ereignissen finden. Es ist jetzt Zeit für die eigenen inneren Werte, zu den eigenen inneren Wahrheiten zu stehen, im Bewusstsein des Ganzen in dieser Menschenfamilie. Es ist Zeit, mit sich über die Bücher zu gehen in allen Aspekten des eigenen Lebens. Es soll nicht im Aussen kritisiert werden. Es geht vor allem um einen liebevollen kritischen Blick auf das eigene Sein. Wo stehe ich in meinem Leben? Wo bin ich eins mit mir selbst in meinem Leben?

Astrologisch ist der Jupiter-Pluto-Zyklus in sein neues Entfalten getreten (13. November 2020). Ein 13-jähriger Zyklus läuft an. Daher der Rückblick ins 2007. Was hat sich von 2007 bis jetzt entfaltet? Was steht jetzt an gewandelt zu werden? Was will sich neu entfalten?


weitere Webseiten:
Claude Weiss
Webseite: Astrologie Heute                          
Jan Walther
Webseite: Legitim
Silke Schäfer
Webseite: Silke Schäfer
Fostac AG Bichwil
Webseite: Fostac
Paulus Vögeli
Webseite: Klangtor

Mögen diese Zeilen innere Klärung, innere Heilung, innere Herzenergie öffnen, innere Ruhe und Weitsicht bringen. 

Ich danke meinen Eltern für ihre Liebe und für alles, was sie mich gelehrt haben und mir auf meinen Lebensweg mitgegeben haben. Es hat mich zu dem werden lassen, was ich jetzt bin. Ich danke allen Vertrauten, Freunden, und Menschen in meinem Leben, dass sie sind, wie sie sind und damit mein Leben bereichern in ihrem Sein.
Simonne Pianto