Sarah's Brief - eine virtuelle Brieffreundschaft

Sarahs Briefkasten steht an einem virtuellen Ort und empfängt die Post für meine virtuelle Freundin. Ihr schreibe ich meine Gedanken und Erkenntnisse. Es sind Briefe, die zeigen, was in meinem Leben geschieht und zu welchen Erkenntnissen mich diese Begebenheiten führen. Wenn dem Leser mit diesen Briefen ebenfalls Erkenntnisse zukommen, dann freuen sich Sarah und ich ganz besonders.


01/01/2019
Liebe Sarah,
es ist gerade der erste Tag des Jahres und seit August 2018 ist enorm viel passiert. Daher nutze ich die Gelegenheit, den Jahresbeginn mit einem Rückblick zu verbinden. Ein Rückblick voller Dankbarkeit und einem tiefen Gefühl, wie perfekt die Schöpfung arbeitet. 
Mit dem Übergang von Woody und Pompinchen wurde die Zeit des Sommers eine Zeit der Erinnerungen. Mitte September sass Omram eines Abends auf meinem Schreibtisch und fragte mich, wie ich ihn denn eigentlich gefunden hätte. Ganz einfach, meinte ich und zeigte ihm am Monitor, wie das im Internet so geht. Auch sein Foto auf der Webseite des Tierheims konnte ich ihm unter ¨vermittelte Tiere¨ zeigen. Etwas, das ihn berührt hat und er meinte, dass er immer noch sehr dankbar für diesen Ort hier ist, an dem er jetzt glücklich leben kann. Dann zeigte ich ihm eine Plattform, auf der Katzen zu finden sind. Ich gab die Parameter ein und zeigte ihm, wie das so geht. ¨Findest du hier denn auch die Oldine und Onkel Woody?¨ fragte Omram und es war lustig, wie er sich die Fotos anschaute. 
So haben wir gemeinsam im Internet eine Plattform gefunden, die Parameter eingegeben und ich zeigte Omram diverse Inserate. Er fand es lustig, wie ihm die Fotos rein kamen. Bei einem Inserat blieben wir beide hängen. Omram meinte, das wäre interessant. Ich öffnete das Inserat und plötzlich wurde mir heiss und kalt. Das Foto des einen weissen Kätzchens war etwas ganz Besonderes. Ich sah ein Kätzchen, das genauso schlief, wie Woody das all die Jahre getan hatte. Das dunkle Kätzchen hatte die Pfoten genauso angezogen, wie Pompinchen das immer im Schlaf tat. So schrieb ich die Email, schickte eine zweite mit der Telefonnummer. Am nächsten Tag rief mich die Inserentin an und fragte, was ich wolle. Wir fanden heraus, dass die erste Email mit allen Ausführungen nicht angekommen war. So gab es sich, dass wir ein langes, inniges, bewegendes und offenes Telefonat führten, das ihr aufzeigte, was hier Besonderes war. Sie reservierte die beiden Kätzchen für mich und war einfach nur bewegt, was sie da erlebte. Einige Wochen später fuhren meine Mamma und ich zu Besuch hin und auch da erlebte die Inserentin, wie anders alles ist, wenn die Re-Inkarnationen angekommen sind, und sich ganz viele kleine Eigentümlichkeiten zeigen können, die als Erkennungsmerkmale einfach einzigartig sind. Meine Mamma konnte ihr ganz vieles bestätigen und immer inniger wurde die Freude darüber, was wir hier erleben und uns gegenseitig schenken konnten. 
Am 26. November holte ich die kleinen Katzen dann nach Hause. Das Weihnachtslicht war für Vincent/Woody bereit. Für Ranj/Pompinchen war ihr Napf bereit. Vincent stieg aus der Box, ging zum Licht und war dort für sich eine Weile. Ranj ging sofort zum Napf und nahm sich die ersten Knupser. Danach sind die beiden ohne grosse Probleme im Haus umher gegangen und schliesslich fand ich beide - wie all die Jahre zuvor - in der Dusche schlafend. 
Omram erlebt mit den beiden eine verspielte und quirrlige Zeit der Katzenkinder. Das was er nie erleben und leben konnte, kann er mit den beiden jetzt erleben. Er heilt auch diese Wunde aus seiner Babyzeit. 
Stellinchen kann sein, wie sie ist, mal distanziert, mal mütterlich, mal streng, mal geduldig und offen. Sie muss nichts tun, geniesst das und ist doch immer mal wieder dabei, wenn auch distanziert. Auch sie geniesst die Kleinen, will jedoch keine Mamma-Rolle einnehmen. Das sei mein Job, so Stellinchen. 
Sie sind Meister der Zeit, meine beiden! Die erste Hälfte des Jahres der Abschluss des Lebenszyklusses und die zweite Hälfte des Jahres der Neubeginn in die neue Zeit. Welch ein Geschenk! Welch eine Freude, die nächsten Phasen der Zeit gemeinsam wieder erleben zu dürfen. 
Sei lieb gegrüsst und auf bald!
Simonne 

26/08/2018
Liebe Sarah,

in meinem letzten Brief habe ich dir von der Entwicklung meiner eigenen Harmonisierungsprodukte geschrieben. Diese haben sich schon sehr gut etabliert und es sind auch schon neue Ideen aufgekommen - du kennst mich ja, alles geht immer weiter vorran und entwickelt sich.
Der Mai 2018 ist ein Monat in diesem Jahr, der mich innerlich sehr gefordert hat. Meine beiden Grossen, Madame Pompadour und Woody,  haben ihren Lebensweg beendet und sind innert zwei Wochen über die Regenbogenbrücke. Es war schon sehr hart, diese beiden grossartigen Wesen zu verabschieden und gleichzeitig war es unglaublich heilsam, diesen Weg mit ihnen zu planen und umzusetzen, wie sie es gerne wollten. Absehbar war es bei Pompinchen, die seit dem letzten Sommer mit einer Leukämie diagnostiziert war. Sie wollte jedoch keine Behandlung, weil sie damit einen Weg gehen wolle, war ihr Kommentar dazu. Das zu respektieren war mir sehr leicht gefallen, denn ich wusste, dass sie genau weiss, was sie tut.
Ende April dann der Augenblick, der alles veränderte. Madame Pompadour sah mich plötzlich an und dieser Blick berührte mich im Innersten. Meine Frage, ob es jetzt Zeit wäre für sie zu gehen, beantwortete sie mit den Worten ¨ja, aber nicht sofort¨. Was denn das genau heissen würde. Ich würde noch einiges regeln müssen und dann wäre es Zeit. Wir hätten jedoch noch einige Dinge, die sie mit mir bereden wolle, weil sie besondere Wünsche habe. Pompinchen hat mich auch gebeten, ihr zu helfen, entgegen dem, was sie noch vor Jahren erbeten hatte. So habe ich am folgenden Tag den Termin für das Einschläfern abgemacht und musste mir dann anhören, dass dies schon am folgenden Tag um 8.15h wäre. Wow, so schnell hatte ich das nicht erwartet. Doch für Pompinchen war es fein. Zur Arbeit musste sie mich fast aus dem Haus werfen, denn mein Gefühl war, dass mir die Zeit durch die Finger rinnt, ich nicht bei ihr bin und sie mit ihrem Ableben ganz alleine da steht. Ihre Worte, ich würde mir viel zu viele Gedanken machen, erinnerten mich daran, dass das wohl mehr mein Problem wäre als ihres. Die Email an alle, die sie kannten, dass am folgenden Tag ihr letzter Weg sein würde und jeder, der Zeit habe, im Lichtkreis willkommen ist, hat dafür gesorgt, dass überall helle Aufregung entstand und viele ganz berührt waren, dass sie Teil von Pompinchens Weg sein würden.
Den Abend und die Nacht verbrachte ich mit Pompinchen, Woody, Stella und Omram auf dem Bett und hörte mir an, was sie sich für ihren Weg vorstellt. Ich wurde Zeugin einer Würde und Klarheit, die mich sprachlos werden lies. Sie bat mich um die ¨Ode an die Freude¨ während sie gehen würde. Danach die Cäcilienmesse von Gounod und danach dürfe ich Musik machen, die mir Trost gebe. Ihre Kissen und Decken, die Kerzen, die sie so sehr liebte und ihre Ambrosia-Räucherstäbchen. So ging ich irgendwann in der Nacht runter und machte das alles bereit. Wohl wissend, dass ich hier den letzten Weg meiner Diva vorbereiten würde.
Sie war auf dem Tisch bereit, als der Arzt ins Haus kam. Beethovens 9. erfüllte das Haus und treffend, gewünscht, erklang mit der Spritze auch die Ode an die Freude - Pompinchens Kopf in meinen Händen, Woody an ihrer Seite, lies sie wie eine Feder los. Omram sah aus dem offenen Balkonfenster und fragte, ob Oldine¨¨ - wie er sie immer nannte - denn jetzt raus wäre. Für ihn wurde ihr Übergang zu einem Heilweg. Aus seiner Erfahrung war Tod nur entsetzliches Leid und Krankheit. Mit Pompinchen lernte Omram, wie würdevoll und schön der Übergang sein kann.
In den nächsten Tagen widmete sich Woody seinem Nachfolger und Omram lernte viel von seinem grossen Onkel Woody. Eines Tages sah ich, dass Woody einen seiner Anfälle machte und besorgte die altbekannte Spritze. Als dies am folgenden Tag keine Besserung gebracht hatte, wusste ich, dass hier etwas nicht mehr stimmte. Den Termin für den Arztbesuch setzen wir - um ihm mehr Zeit zu geben - auf den Freitagmorgen. Am Donnerstag musste mich Woody aus dem Haus werfen, da ich lieber zu Hause geblieben wäre, als zur Arbeit zu gehen. Abends war klar, dass er blind war, einen Schlaganfall machte und es düster um ihn stand. So wurde der Einschläferungstermin auf den Freitag gesetzt und ich musste mich wieder dem Abschiednehmen stellen. Auch diese Nacht wurde eine Aufräumaktion der Liebe. Woody bedankte sich für alles, bat mich um Mozarts 21. Klavierkonzert und die von ihm so sehr geliebte Cäcilienmesse. Danach wollte er Strausswalzer. Ich war sprachlos, denn ich ging davon aus, dass er diese Musik nicht mochte. ¨Mamma, die Musik ist das pure Leben, nur das Tanzen und im Kreisdrehen, das habe ich gehasst. Pompi mochte das, ich nicht!¨ So hat sich nach 16 Jahren geklärt, warum er stets davon gelaufen ist, wenn Strauss im Haus erklungen ist! An diesem Morgen war der Arzt berührt, dass er innert zwei Wochen schon wieder mit der Spritze im Haus stehen musste und auch diesmal war er tief berührt, wie friedvoll, feierlich und würdevoll dieser Augenblick gestaltet war und wie sanft auch Woody loslassen konnte. Seine Bitte, ich möge sein Weihnachtslicht behalten, er wolle das wieder haben, sagte mir klar und deutlich, dass er und Pompinchen schnell wieder kommen wollen. So ging auch er leicht und licht über die Regenbogenbrücke und ich konnte in meiner Art Abschied nehmen. Etwas, was bisher nie in der Art und Weise geschehen war, wie ich das in mir fühlen konnte. Ich erlebte nie, wie Respekt und Würde dem Tod entgegen gebracht wurden. Trauer, Schmerz, Leid, Wut, Hilflosigkeit, Bitterkeit und Vorwurf an diesen Aspekt sind mir oft begegnet. Respekt, Achtsamkeit, Würde und Dankbarkeit sehr selten und ich konnte das mit den beiden genauso zelebrieren. So heilte in diesen Tagen und Wochen diese alte Wunde und wurde zu einem wundervollen und feierlichen Moment. Omram lernte, dass der Tod etwas sehr schönes ist und sehr viel Kraft darin steckt. Ich lernte, dass ich durchaus so zelebrieren kann, wie ich es in mir für stimmig finde und auch der Arzt durfte eine sehr feierliche Zeremonie erleben. Und jetzt freue ich mich auf deren Wiederkommen in neuem Kleid, neuer Aufgabe und neuem Sein.
Meine Liebe, dich lieb grüssend und auf bald
Simonne

11/03/2018

Liebe Sarah,
wenn ich sehe, was alles nach meinem letzten Brief an dich so alles geschehen ist, müsste ich jetzt einen sehr, sehr langen Brief schreiben. Vieles hat sich in diesen Jahren ereignet und in manchen Geschehnissen waren die jetzt erst sichtbar gewordenen Manifestationen schon angelegt. Seit einiger Zeit war ich mit den gegebenen Möglichkeiten der radiestetischen Harmonisierungen nicht mehr ganz so glücklich und fühlte, dass ich etwas ändern wollte. Doch wie so ganz genau wusste ich bis 2016 nicht, was mich unglücklich machte und wohin denn die Veränderung abzielt. So machte ich einige Zeit in Ruhe weiter, hielt die Augen und Ohren offen, doch fand ich keine Lösung für meine Frage. In einem Channeling mit Saint Germain stellte ich dann die Frage, wonach ich denn Ausschau halten sollte, um das Entsprechende zu finden. ¨Nun meine Schwester im Geiste, es wird Zeit, deine eigenen Produkte zu entwickeln.¨ - war seine in aller Liebe ausgesprochene Antwort. Meine Liebe, du kannst dir vorstellen, dass ich fast vom Stuhl gefallen bin bei diesen Worten. Niemals habe ich mir die Frage gestellt, wie ich selbst in dieser Form etwas produzieren könnte. Aus mir heraus eine Produktepalette zu schaffen, wäre mir nicht einmal im Traum in den Sinn gekommen. Und jetzt stellt mich Saint Germain vor diesen Schritt in meinem Leben. Und es fühlte sich in diesem Augenblick in mir auch vollkommen stimmig an - wenn ich auch überhaupt keine Ahnung hatte, wie ich das in die Tat umsetzen könnte. Mit diesem Channeling begann eine Zeit, in der ich nur mit innerer Klarheit, Demut und Vertrauen in die Informationen von Saint Germain weiter kam. Immer wieder erlebte ich in dieser Phase, wie ich geführt wurde oder besser, wie ich mich habe führen lassen. Da ich nicht wusste, wie diese Produkte aussehen sollten, habe ich begonnen, meine Umgebung in ¨geometrischen Formen¨ zu betrachten. Dann fiel mein Blick eines Tages auf die Worte ¨Platonische Körper¨, wenig später lernte ich Gertrud Ferenz kennen und bekam die ersten Antworten auf meinem Weg. Immer wieder musste ich auch inne halten und in mir klar werden, was denn nun stimmig ist und was einfach nur die Resonanz auf meine innere Suche. Bald einmal lernte ich, dass ich nicht blind einfach nur tun muss, was Saint Germain mir sagt, sondern in mir darüber klar werden muss, was von dem, was dieses Wesen mir mitteilt, für mich passt, was stimmig ist und wie ich es erschaffen möchte. Mit dieser Erkenntnis wurde der Weg einiges leichter, freier und offener. So nahm ich von da an alle Fakten im Dialog mit Saint Germain auf, setzte sie in meine Sprache und innere Bilder um und tat einen Schritt nach dem anderen auf die Produkte zu. So wurde immer klarer, was genau durch mich sein wollte, was anders als bei allen bisherigen Produkten sein will. Wie das genau gemacht würde, war mir immer noch ein Rätsel, doch habe ich erst alles umgesetzt, was mit der Entstehung der Formen zusammen hing. So musste ich entscheiden, welches Material ich nutzen möchte. Das war von der Zeitenergie her sofort klar. So fand ich auch meine Werkstätte sehr schnell und wurde auch sofort in meiner Vorstellung verstanden. Danach kam die Frage, wie ich die Energetisierung dieser Formen denn machen müsste. Saint Germain war in seiner humorvollen und liebevollen Art ein wundervoller Begleiter. So war seine Antwort auf die Frage, wie ich denn diese Formen energetisieren soll:  ¨Ein Meister fragt einen Meister, wie er energetisieren soll?¨ - ¨Ja, Saint Germain, dein Meister hat gerade ein Blackout.¨ - meinte ich dann etwas scheu. In diesem Dialog erlebte ich dann, wie genau und vollkommen die Wegleitung und Anleitung dieser Wesen ist. Saint Germain hat mir ganz simpel und genau jeden Schritt dargelegt - inhaltlich und nicht wie ein Manual. So wurde ich auch hier wieder angeleitet, meinen Weg zu finden und mein Eigenes daraus zu machen. Inhaltlich lernte ich, was wichtig ist und wie sich was genau in welcher Reihenfolge abspielen muss. Damit verbunden war, dass ich auch eine besondere Arbeitsfläche benötigte. Hier fand ich einen Schreiner, der, wie zuvor der Glasschleifer, schnell wusste, was ich brauchte und mir eine Arbeitsfläche bauen konnte, die genau den Massen und Bedürfnissen entspricht, die für diese wundervollen Produkte nötig ist. Immer wieder war mir Saint Germain zur Seite - in Träumen, in Channelings, in Informationen, die mir vor die Füsse gelegt wurden oder auch in Worten, die Menschen im Umfeld gesprochen haben. Je mehr ich einen Schritt nach dem anderen machte und im Hier und Jetzt mit diesem Weg blieb, desto schneller, klarer und effizienter waren die Informationen, die ich bekam. Ende 2016 war die Arbeitsfläche bereit und der Glasschleifer konnte mir die ersten Prototypen liefern. So kamen dann die ersten Probanden zum Einsatz. Mit dem Timewaver konnten wir sichtbar machen, wie die Produkte arbeiteten. Anhand dieser Werte konnte ich alles gut und leicht anpassen. Im Jahr 2017 wurden die kleinen Feinarbeiten gemacht. Die Verpackungen wurden angepasst, zweckmässiger und praktischer gemacht. In dieser Zeit habe ich auch das Jahrestraining mit einer Gruppe absolviert. Dabei wurden die kleinen Sets eingesetzt und mit diesen haben die Teilnehmer dann ihre Übungen gemacht. Es war eine Herzensfreude zu sehen, wie sie ihre Sets immer bei allem dabei haben wollten und wie sehr sie sich über IHR Set freuten. Die erste grosse Welle der Bestätigung, dass meine Idee tatsächlich spürbar und ¨tauglich¨ ist. Die Wohnungsharmonisierungen sind eine wahre Freude und ich kann sehen, dass sich die Menschen wohl und geborgen fühlen mit dieser Form der Harmonisierung in ihren Räumen. Dass es eine sehr aufwendige Art der Energetisierung ist, passt sehr gut zu meinem hohen Anspruch an eine neue Art der Bewusstseinserweiterung. So möchte ich jenen Menschen eine Hilfe bieten, die sich für ihren Weg in die Göttliche Ordnung entschieden haben und dies sowohl in sich selbst, als auch in ihrem Umfeld umsetzen möchten. Du siehst, liebe Sarah, ein weiterer Schritt ist getan. In diesen Jahren hat mich Saint Germain gelehrt tief ins Vertrauen in meinen Weg zu treten und der Demut des Herzens ganzen Raum zu geben. Wenn ich mein eigenes Horoskop betrachte, kann ich mir ein Lächeln nicht verkneifen - diese Produkte sind ein Spiegel der Lebensaufgabe/Mondknoten im fünften Haus. Dies so zu erleben und mit diesen Wesen zusammen aufzubauen, erfüllt mich mit grösster Freude und vor allem Dankbarkeit.
Meine Liebe auf bald und mit innigen Grüssen
Simonne


15/11/2014

Liebe Sarah,
seit meinem letzten Brief ist wieder sehr viel Zeit vergangen und in dieser Zeit ist unglaublich viel passiert. Ein Jahr voller intensiver und verändernder Erfahrungen. Die Schritte, die ich im Sommer letzten Jahres eingeleitet habe, sind im Juni diesen Jahres zum Ziel gelangt. Was das alles ausgelöst und im Inneren bewegt hat, hätte ich letztes Jahr niemals für möglich gehalten!
Ich war seit Jahren mit dem Gedanken und Bedürfnis unterwegs, mir ein Elektroauto zu kaufen. Weil ich es mit meiner ganzen Lebensphilosophie, in Haus und Praxis alles harmonisiert zu haben, nicht mehr vereinbaren konnte, täglich viele Kilometer mit einem herkömmlichen Fahrzeug zu fahren. Obwohl ich auch im Fahrzeug seit Jahren alles an Tachyonen installiert habe, was möglich war. So habe ich alle möglichen Wagen probegefahren und nichts hat dem entsprochen, was ich mir im Innersten vorgestellt habe. So liess ich immer mal wieder den Gedanken fallen. Bis ich dann, durch eine völlig fremde Person mitten auf der Strasse, den Hinweis bekam, ich solle mich mal bei diesem entsprechenden Autobauer umsehen. Erst sah ich mir die Webseite an. Da konnte ich dann sehen, dass es mehr als perfekt meinem inneren Bild entsprach. Also habe ich das Abenteuer in die Wege geleitet.
Während der Zeit, bis ich den Wagen ausgeliefert bekommen sollte, wurde ich auf meine innere Kraft und meinen Focus auf das Gelingen förmlich ¨geprüft¨. Manche Augenblicke haben mich an den Rand meiner Ruhe gebracht und mich herausgefordert, mich an das zu halten, was ich innerlich im Focus hatte. So ging es unter Anderem darum, einen Weg zu finden, die optimalste Form der Finanzierung zu finden. Ich lernte in diesen Wochen und Monaten, wie sehr auch das Innerste ins Wanken geraten kann, wenn im Aussen die ¨Allmacht¨ der Angst ihren Weg ablaufen will. Ich musste erkennen, wie auch mein Innerstes noch zu zweifeln beginnt, wenn ¨jemand¨ sagt, dass die Vorgaben nicht ausreichen, die Finanzierung zu tätigen. Und wenn dieser Jemand nur am Telefon und über die, per Post gesannten, Papiere eine Entscheidung fällt, und kein persönliches Gespräch am Tisch stattfindet, dann wird aus Zweifel auch mal Wut. Dies führte mich an alte Verletzungen und Erfahrungen heran, mit denen ich meinen Frieden machen konnte. Als ich eines Abends einen dieser Prozesse gemacht hatte, nach unten in die Küche ging und mir einen Kaffee braute, hörte ich das Signal einer Email. Als ich wieder am PC sass und die Mail lesen wollte, hatte ich den Newsletter einer Kreditbank vor mir. Ich bin mit diesen Impulsen mittlerweile so vertraut, dass ich wusste, dass hier die finale Lösung für meine Finanzierung vor mir stand. So machte ich die Anmeldung und hatte kurze Zeit später mein Gespräch mit der Sachbearbeiterin. Bei diesem Gespräch tauchten noch zwei Hürden auf, die ich innert einem Tag bei Seite hatte, nachdem ich mich innerlich zur Ruhe gebracht hatte, den Focus wieder aufgebaut hatte und dann erst die entsprechenden Schritte vollzogen hatte.
Die Auslieferung des Wagens (per Ende Mai vorgesehen) hat sich mit einer solch skurilen Situation verzögert, dass alle nur noch lachen konnten. Ich bekam den Anruf von einem völlig beschämten Mitarbeiter, der mir mitteilen musste, dass mein Wagen in New Jersey am Hafen im Container vergessen wurde und zwei Wochen später ankommen würde. Zuerst war ich richtig sauer! Bis ich dann mit dem Nachfolger meines GTI erkannte, dass wir immer von diesem Zeitpunkt der Übergabe gesprochen hatten! So kamen wir zur ehrenvollen Erkenntnis, dass wir beide ganz geniale Focusarbeit gemacht haben. Wir hatten bei der Planung des Ganzen auf die Daten von 10. Juni 2014 bis maximal 13. Juni 2014 gesprochen. Wir machten unsere Wagenübergabe am Freitag, dem 13. Juni 2014!!!
Im Rückblick waren alle Hürden, Augenblicke, die alte Situationen heilen lassen wollten. Verzögerungen waren Chancen, den Wagen entweder besser ausgerüstet zu bekommen und auch von den Kursveränderungen profitieren zu dürfen. Ärgerliche Augenblicke waren innere Zweifel, die beachtet werden wollten, um den Focus wieder auf das zu richten, worum es ging und wohin es führen soll.
Heute fahre ich ein Fahrzeug, das für mich vollkommen dem entspricht, was ich mir vor Jahren vorgestellt habe. Das, zur Zeit, Machbarste ist möglich geworden. Es ist auch für jemanden machbar, der nicht Millionen besitzt! Jeder kann Unglaubliches vollbringen mit innerer Kraft, Ausrichtung und vor allem mit hilfreichen, unterstützenden Freunden und der Familie.
Mein Dank gilt hier meiner Familie und meinen kraftvollen Freunden, die in Augenblicken des Zweifels oft den Kick für das Weitermachen dargestellt haben.
Du siehst, es ist unglaublich viel im Hintergrund dieses - vordergründig banalen - Autokaufs abgelaufen.

herzlich grüssend und bis bald wieder
Simonne

27/12/2013

Liebe Sarah,
spannend, dass gerade noch vor dem Ende dieses bewegten Jahres, noch eine Begebenheit niedergeschrieben werden möchte.
Vor einigen Wochen bin ich an eine Ausbildung heran geführt worden, die etwas technischer Aufrüstung bedarf. So habe ich mich daran gemacht, das für den Februar vorzubereiten. Bei diesen Installationen kam immer wieder das Gefühl auf, dass ich einen neuen PC brauche. Das Gefühl verschwand meist nach kurzem Impuls wieder, doch liess es mich nach mehrmaligem Auftauchen nicht mehr los. Vom Verstand her machte es überhaupt keinen Sinn, dass ich mir eine neue Maschine ins Haus hole, doch das Gefühl war dennoch immer mal wieder da. So habe ich mich vor kurzem hingesetzt und mich mit den neuesten Technologien befasst und mir Gedanken gemacht, was ich denn genau benötigen würde. Eine Woche vor Weihnachten habe ich mich dann entschieden und die Maschine bestellt. Sie ist am Tag von Heiligabend wie ein Weihnachtsgeschenk eingetroffen. Auspacken und bereitstellen, die gesamten Daten speichern und noch bereit legen, was getan werden muss. Danach packen und für das Weihnachtsfest wegfahren. So war das dann erst einmal mehr ein ¨in mir etwas verwundert sein mit der Angelegenheit, die irgendwie keinen Sinn zu machen schien¨. Ich bin nach den Festlichkeiten daran gegangen, alles neu zu gestalten und mit den Stromkabeln einen sauberen Weg zu finden. Dazu mussten alle Geräte ausgeschaltet werden und vom Strom gezogen werden. Alles neu aufgereiht, wurde alles wieder an den Strom gehängt. Und...... - mein alter PC startet nicht mehr auf!!! Egal, was ich mache, er gibt kein Lebenszeichen mehr von sich.
Damit hat sich erübrigt, sich weiter Gedanken darüber zu machen, was das für ein ständiger Impuls war! Die neue Maschine läuft nun prima. Daten sind zwar verloren, doch so tragisch ist es gar nicht. Auch hier scheint eine Reinigung nötig zu sein.
Das Schöne ist, dass ich mir mit dem ¨Hinhören¨ eine ganze Menge Ärger erspart habe und ohne Probleme den Neustart machen kann.

Ich grüsse dich von Herzen und bis bald wieder
Simonne

02/01/2013

Liebe Sarah,
manchmal dauert es lange und dann wieder kommen die Geschenke des Lebens sehr schnell - daher kommt bereits jetzt wieder ein Brief an dich. Was ich mit dir jetzt gerne teilen möchte, wird hoffentlich auch anderen Menschen eine Freude machen. Der Titel dieser ¨Geschichte¨ könnte lauten: ¨Was ein ausgerichteter Schöpfungwille alles bewirken kann!¨
Der Ausgangspunkt der Geschichte ist eine wenig angenehme Konfliktsituation - was Konflikte ja meist sind. Der Höhepunkt der Situation forderte mich schliesslich dazuauf, mir über den Ursprung und meine Motivation zur Lösung gründlich Gedanken zu machen. Aus dem Wissen heraus, dass jede Situation in meinem Leben immer mit mir selbst zu tun hat und ich bei jeder Situation auch Teil des Ganzen bin, musste ich in mir und mit mir darüber klar werden, was ich damit zu tun habe und was mein wahres Ziel ist.
Mit der in mir gefundenen Lösung von Herkunft und Grund der Situation habe ich in mir eine klare Ausrichtung aufgebaut - ich habe in mir bewusst und klar die Haltung des Schöpferwillens eingenommen. Die Lösung des Konfliktes war für mich einerseits die volle Verantwortung für die Mitbeteiligung an dem Konflikt zu übernehmen, andererseits in mir klar zu werden, wie ich diese Sache für mich lösen möchte. Da ich den Konflikt nicht in einem Gespräch lösen konnte, war mir wichtig, ein Feld aufzubauen, das gewissermassen eine Umpolung der Situation ermöglichte. Da die Fronten verhärtet waren, mussten diese sich auflösen. Da Wut und Schmerz vorhanden waren, musste Heilung stattfinden.
So habe ich mich hingesetzt und in mir so lange die Ausrichtung und Haltung aufgebaut, dass Heilung stattfindet, wo nötig. Dass sich auflösen kann, was aufgelöst werden willl. Dann habe ich eine Haltung der Liebe aufgebaut, bis Selbstvergebung und auch Vergebung an die Konfliktpartei möglich war. Dies hat in mir ein Gefühl ausgelöst, das nur noch eines wollte, Heilung und Frieden! Mit einer solchen Intensität, dass mir heiss wurde, sich im Herzchakra alles berstend geöffnet hat und ich noch Stunden nach dieser Meditation das Gefühl in mir wahrnehmen konnte, dass ¨alles geordnet und geregelt¨ war. Ein Gefühl, das aus innerem Wissen kommt und unbeirrbar ist. Ein Gefühl, das ich mit Innerem Frieden beschreiben möchte.
Aus diesem Erlebnis ist die Gewissheit gewachsen, dass Konflikte grundsätzlich erst mit sich und bei sich gelöst werden müssen, um dann im Aussen gelöst zu werden. Wenn jegliche Projektion, Verdrängung usw bei mir erkannt ist, angenommen ist und bestenfalls Selbstvergebung statt gefunden hat, dann erst kann ich nach aussen treten und wahrhaftig und ehrlich die Situation klären.
Es ist ein schönes Gefühl auf diese sanfte und liebevolle Art und Weise, Frieden mit einer Situation gefunden zu haben.

Ich grüsse dich ganz herzlich
Simonne

10/09/2012

Liebe Sarah,
lange ist es her, dass du Post von mir bekommen hast. Die gegenwärtigen Veränderungen im Bewusstsein der Menschen sind schlicht gigantisch und wunderbar. Ich möchte dich teilhaben lassen, an den wunderbaren Begegnungen und dem, was sich daraus alles entwickelt hat.
Die Begegnungen beinhalten eine Fülle an Neuem, weitreichenden Konsequenzen und vor allem, unglaublich viel Freude und Leichtigkeit. Diese Leichtigkeit ist es, die mich zur Zeit tief berührt und mich erkennen lässt, was die Meisterebene immer wieder zu vermitteln sucht. Leichtigkeit lässt alles möglich werden, selbst dann, wenn es fast unmöglich erscheint!

Mit Beginn diesen Jahres ¨wusste¨ ich, dass sich nach dem überraschenden und heilsamen Umzug in das neue Haus, auch auf der beruflichen Ebene etwas tun ¨muss¨ / will / soll. Dazu war ich zu Beginn nur bedingt bereit und erst mit dem Seminar bei Dieter Weiner, den vielen Erkenntnissen aus den Tagen in jener Gruppe und den bewegenden Heilungsmomenten in mir, wurde mir klar, dass ich nichts tun muss, um diese Veränderung zu manifestieren, sondern mich lediglich mit offenem Herzen bereit erklären, was sich öffnen möchte. Dann geschah bis in den Frühling nichts. Im Mai offenbarte sich der gesamte Weg ganz einfach und ohne grosse Geburtswehen. Es brauchte einfach meine ganze Offenheit, Bereitschaft, das Ganze, was ich mir früher vorgestellt hatte, wie es sein sollte, vollkommen loszulassen und völlig neue Aspekte anzugehen. Mit diesem - manchmal gar nicht einfachen - Ansatz wurde mir alles in einer Leichtigkeit zu Teil, die mich jetzt noch immer begleitet und noch immer tief berührt. Alles hat sich wie auf einer Perlenkette aufgezogen, von einem zum anderen ergeben. So sind jetzt alle Schritte für die neuen Räume getan, alles geht seinen Weg und überall ist Hilfe, Begleitung und Unterstützung - im Grossen wie im Kleinen.

Meine Erkenntnis daraus ist sehr vielschichtig. Manches habe ich mir vor einiger Zeit vorgenommen und ¨geplant¨, visioniert und vorgestellt. Diese Gedankenkonstrukte wurde vollkommen über den Haufen geworfen und ich lernte schnell und intensiv, dass das JETZT bestimmend ist und ich mit meiner inneren und herzensbezogenen Einstellung jederzeit und sofort eine neue und kraftvolle Wahl treffen kann. So wurde der neue Weg sehr leicht und intensiv. Alles, was loszulassen war ist gegangen, zurück ist eine tiefe Dankbarkeit geblieben. Andere Ebenen haben tiefes Vertrauen gelernt. Nicht alles konnte dann erledigt werden, wenn ich es wollte. Manches brauchte Zeit und in dieser ¨Wartezeit¨ konnte wiederum Anstehendes erledigt werden. War die Zeit für das ¨Liegengebliebene¨ gekommen, konnte dies ebenfalls leicht und effizient erledigt werden. Selbst dann, wenn eine bestimmte Person für etwas herangezogen werden sollte, ist es genau so gelaufen. Manchen konnte ich nicht sogleich kontaktieren. Liess ich es ruhen, kamm diese Person später auf mich zu - meist mit der Frage ¨sag mal, hast du mich gesucht?¨ oder ¨habe an dich gedacht, melde mich kurz mal!¨.

Aus dieser bewegten und bewegenden Zeit habe ich auch sehr viel Heilung mitgenommen. Mein Urvertrauen und mein Vertrauen in meine Schöpfungskraft hat viel mehr Ruhe und Tiefe gefunden. Diese jetzige Zeit ist eine Zeit der grossen Kräfte und verlangt sehr viel Hingabe - die Geschenke daraus sind erst dann zu verstehen, wenn der Prozess durchlaufen wird oder ist. Fülle, Dankbarkeit, Liebe und Kraft, Verbundenheit mit allem was ist und das tiefe Wissen, dass alles letztendlich wirklich seinen ureigensten Sinn hat.

ich grüsse Dich ganz herzlich!
Simonne

05/04/2008

Liebe Sarah
Du wirst Dich über die Geschehnisse freuen, die ich Dir heute schreiben möchte. Wieder schliesst sich ein Kapitel meiner Seelenreise. Der Titel dieses Briefes könnte lauten: Das Universum ist einfach perfekt!!!

Vor Kurzem habe ich in einer Session eine uralte Geschichte in mir aufgedeckt. Es ging damals um ein Leben, in dem der Ehrenkodex der damaligen Zeit und Handlungen daraus zu einem Desaster geführt haben. Die Auswirkungen in meinem heutigen Leben sind Angst vor Armut und Elend. Oft taucht auch eine Angst davor auf, im Leben eines anderen eine Katastrophe auszulösen.
Das Bemerkenswerte an der Sache ist jedoch nicht die Geschichte, sondern, wie sich diese Erinnerung vollkommen in Liebe gelöst hat.

Am gleichen Tag, an dem ich meine Ereignisse in mir offenlegen konnte, hat sich die Person, die damals mit mir zu tun hatte, ebenfalls ein Problem gestellt. Sie konnte jedoch keine Lösung finden. Da ich ihr Vertrauen geniesse, hat sie mich zwei Tage später angerufen und mich um Hilfe gebeten. Ich war sprachlos, als sie mir mir zu schildern versuchte, was bei ihr los war. Ich sagte ihr, was ich in mir aufgedeckt habe und wie es mit ihr zusammen hängt. Ich konnte Details bringen, die sie sprachlos machten. Ihre jetzige Situation widerspiegelte exakt, was damals seinen Anfang genommen hat. Das hat ihr jetzt die Möglichkeit gegeben, ihre Situation zu verstehen. Sie kann sich ganz anders der Lösung öffnen. Faszinierend ist auch, dass ich sie erst an jenem Abend informieren konnte, da ich Tage zuvor einfach nie einen passenden Augenblick finden konnte oder ich das Gefühl hatte, es wäre nicht der beste Zeitpunkt. Das Universum hat so perfekt gearbeitet, dass sich alles spielend leicht offenbart hat und wir beide das völlig gelöst und in einer liebevollen Art und Weise in uns verabschieden konnten und die Zusammenhänge verstehen konnten. Jetzt ist ein Gefühl der tiefsten Freude da. Grace hat wirklich eine Hand für Perfektion! Amazing Grace!!!
Herzlichst Simonne

03/08/2006

Liebe Sarah
wenn ich auf die Zeilen im letzen Brief schaue, dann kann ich mich nur freuen. Es ist viel Zeit vergangen und die Ausbildung ist nun beendet. Jedes dieser grossartigen Retreats hat seine Wirkung nachhaltig gezeigt. Nichts ist mehr so, wie es damals war! Und das ist ein schönes Gefühl. Du hast wieder lange auf Post warten müssen - und ich weiss, dass Du Dich wieder riesig freuen kannst!
Nun möchte ich Dir doch eine Begebenheit schildern, die aus dieser wundervollen Journey-Arbeit entstanden ist. Damit Du auch Anteil nehmen kannst, wie diese Arbeit sich entwickelt hat und was ich daraus bereits alles gelernt habe und was mir Grace immer wieder schenkt. Es ist eine anfangs kleine und an sich nicht wirklich bedeutende Begebenheit, die mittlerweile grosse Auswirkungen hat.Cléo, meine schwarze und wunderschöne Katzendame, hat sich vor fast drei Wochen eine sehr unangenehme Blasenentzündung eingefangen. Das ist im Grunde für eine Katze nichts Besonderes und kann relativ schnell behoben werden. Daher habe ich mir auch keine grossen Gedanken gemacht. Wir sind - sie in der Box und ich im Wagen - an einem Abend zu ihrer Ärztin gefahren. Cléo hat ihre Frau Doktor echt lieb und daher ist sie auch immer ganz ruhig. Doch wenn es dann mit diesem kalten Gel und dem Ultraschall auf ihrem Bauch los geht, dann ist Cléos Laune im Eimer. Somit war es nicht wirklich ihr Abend und meiner auch nicht, denn mit fünf Spritzen bepackt bin ich wieder nach Hause. Du kannst Dir vorstellen, wie das ist, wenn Du einer Katze eine Spritze setzen musst, die davon gar nichts wissen will! Daher habe ich mich mit Cléo erst einmal hingesetzt und ihr über Bilder geschildert, warum wir das machen müssen. Cléo ist recht ruhig gewesen, doch ihre Begeisterung war Null. Also hat mir meine gute Freundin an einem Tag geholfen, Cléo zu halten und mein Nachbar die folgenden Tage.Es wurde jedoch zunehmend mühsamer für sie und für mich. Mir war jedes Mal ganz sonderbar im Brustbereich, wenn ich die Spritze genommen habe und Cléo gerufen habe. Am vierten Tag habe ich beschlossen, dass das so nicht mehr geht. Cléos Frau Doktor hat dann gemeint, wir könnten das jetzt mit Tabletten machen. Welche Erleichterung! An diesem Tag hatte ich einen Klienten, der eine wundervolle Lichtarbeit macht. Wir sind - Du kannst es Dir ja denken - auf Tiere zu sprechen gekommen. Mitten im Gespräch sieht er mich an und sagt: ¨Ihre Katze macht grossartige Arbeit. Sie sollten das alles genauso weiter machen. Nehmen sie ihre Katze auf den Schoss und verbinden sie sich mit Mutter Erde. Ihre Katze löst enorme Blockaden, die im Tierreich noch verhaftet sind. Unter diesen Blockaden sind die jetzt freien Kräfte.¨ Zuerst dachte ich, dass ich mich verhört hätte. Doch seine Worte erklärten, weshalb Cléo auch verängstig reagierte und Woodstock, mein Kater, keinerlei solche Reaktionen zeigte. Im Gegensatz zu Cléo hat er auch keine traumatische Vorgeschichte. Daher auch keine Resonanzen auf diese Blockaden, welche die Mutter Erde jetzt auflöst.Nach diesen Worten habe ich mich am Abend mit Cléo auf den Balkon gesetzt. Cléo hatte enorme Reaktionen, als wir diese Meditation machten. Sie zitterte und war ganz steif in meinen Armen. Plötzlich wurden die Energien um uns ganz fein, leicht und lieblich. In diesem Augenblick haben sich bei Cléo alle Spannungen gelöst. Sie hat sich entspannt und war ganz ruhig auf meinem Schoss. Nach dieser Meditation hat sich die Blasenentzündung sehr gebessert - doch weg war sie nicht.Das hat in mir dann meinen Prozess ausgelöst. Du kannst Dir ja vorstellen, wie toll ich das finde, wenn meine Katze krank ist. Dass es nach zwei Wochen noch nicht weg ist und auch nichts zur Besserung zu sehen ist.Das hat in mir dann gewaltige Schuldgefühle ausgelöst. Ganze Register von Versagen und Fürsorge nicht perfekt leisten können, sind da abgelaufen.Eines Morgens habe ich mich zu einem JourneyProzess hingesetzt und habe diese Schuld- und Versagensgefühle angenommen. Am Lagerfeuer hat sich dann Cléo gezeigt. Ich habe ihr dann gesagt, was ich empfinde. Stell Dir diese schöne, schwarze Katze vor, die mir dann sagt, dass ich diese Schuld- und Versagensängste auflösen kann. Sie würde nichts missen, ihr würde es an nichts mangeln. Dass sie das mache, das sei ihr Wille. Ich solle nur das machen, was ich könne, nicht mehr. Und ich müsse auch nichts anders machen. Es sei alles perfekt für sie. Sie fühle sich sicher und geborgen in ihrem Zuhause mit mir. Das waren jene Worte, die mein Herz masslos erleichtert haben. Es hat die Last von mir genommen, zu sehen, was los ist, genau zu spüren, was sein muss und keine Fehler zu machen, weil ich mit Cléo keine Worte der Erklärung erwarten kann.Nach diesem Prozess war mir ganz leicht. Cléo lag neben mir und hat mich angesehen, als wolle sie sagen ¨na? Alles klar?¨ Ich musste lachen. Um mich lagen Kleenex und ich spürte, dass nun wirklich etwas ganz Wichtiges geschehen war.Seitdem hat Cléo immer wieder Tage, in denen noch immer Kräfte sich durch sie auflösen. Generell können wir beide das viel leichter nehmen. Manchmal überkommt mich noch immer die Sorge, doch ich kann sie gehen lassen. Cléo hat auch eine ganz andere Art, sich ihre Zuwendung zu holen. Sie ist viel sicherer in ihrem Auftreten geworden und zeigt ihre Liebe auf eine ganz feine und aufmerksame Art und Weise. Die Kräfte, die sie transformiert, bringen viel Ruhe und Frieden in ihr Wesen. Es ist wundervoll dabei zu sein, wie sie das jetzt verändert und für die Tierwelt frei macht.Dieser Prozess mit Cléo am Lagerfeuer hat in mir enorm viel Schuld der Tierwelt gegenüber aufgelöst. Ich bin mir bewusst geworden, wie viel unklare und verborgene Schuld den Tieren gegenüber in mir gespeichert war. Mit Cléo so zu sprechen, ihre Empfindungen zu hören und die Resonanzen in meinem Körper zu spüren, war enorm heilsam. Es war befreiend die gesamte Reinigung zu empfinden und das Vergeben war tief ergreifen. Auch die Devas aus der Tierwelt waren anwesend und haben meine Bitte um Vergebung angenommen. Mich rührt es jetzt noch, was sich da getan hat.Und das Wundervollste ist, dass ich die Veränderungen an Cléo sehen kann! Auch Woodstock, mein sanfter Kater, zeigt Veränderungen und lebt diese neue Kraft ebenfalls immer deutlicher. Ich bin so gespannt, was dieser grosse Prozess noch alles zu Tage fördert.Mit ist bewusst geworden, dass die Journey-Arbeit weit mehr bewirken kann, als nur die Arbeit mit und bei uns Menschen. Es ist durchaus möglich, die Lichtarbeit auf diese Weise zu unterstützen. Das erfüllt mich mit einer unendlich tiefen Dankbarkeit!Meine Liebe, nun weisst Du, was alles geschehen ist und ich hoffe, Du kannst Dich auch so darüber freuen. Ich weiss ja, wie Du mit offenem Herzen diese Zeilen lesen kannst. Sei lieb gegrüsst und bis bald!Meine liebe Sarah, ich wünsche Dir jetzt viel Freude, eine wundervolle und liebevolle Zeit.
Simonne

22/01/2005

Liebe Sarah
es ist wieder viel Zeit vergangen, seit meinem letzten Brief. Du hast offenbar auch einiges erledigen können und zu Hause hast Du Dich hoffentlich auch gut eingelebt.Ich möchte in diesem Brief eine Begebenheit mit Dir teilen, die vor eineinhalb Jahren begonnen hat und gestern ein traumhaftes Ende genommen hat.Du hast mir ja moralisch bei meinem Umzug im April letzten Jahres geholfen. Man, war ich froh, dass Du immer wieder mit Ideen und organisatorischem Talent geholfen hast! Nach meinem Einzug hat sich dann herausgestellt, dass ich eine ziemlich lärmige Nachbarschaft in mein Leben gezogen habe. Wir beide wissen ja, dass nichts im Leben sinnlos ist. Na ja, nur manchmal ist es nicht gerade leicht, das zu akzeptieren.Ich habe Dir oft davon erzählt, dass ich das Gespräch gesucht habe, dass ich geduldig immer wieder darum gebeten habe, sie mögen doch angesichts der Ringhörigkeit des Hauses, Rücksicht nehmen und so weiter. Es hat nie wirklich etwas gebracht. Dann habe ich im Frühling dieses Jahres beschlossen, die Sache auf mentaler Ebene anzugehen. Ich habe begonnen, in den Augenblicken, die so laut waren, mich auf Ruhe und Harmonie einzustimmen. Ich habe meine Wut wahrgenommen, sie zugelassen, aber bewusst nicht auf die Menschen gerichtet. Ich habe dann einfach die Wut in tatkräftige Energie umgesetzt und etwas mit den Händen gemacht oder habe mich konzentriert an eine Arbeit gesetzt. Innerlich habe ich mich darauf ausgerichtet, dass mein Umfeld harmonisch, friedliebend und ausgeglichen ist. Das hat zumindest einmal für mich eine Entspannung gebracht. Wenn es laut wurde, habe ich wenigstens nicht gleicht eine aggressive Wut aufgebaut.Du kannst Dich sicher noch daran erinnern, wie ich mich im Sommer gefreut habe, als alle zusammen drei Wochen weg waren! Du hast mir da die Idee gesteckt, dass ich jetzt ein harmonisches Feld aufbauen könne. Nun, ich gebe zu, das habe ich wohl in der Freude darüber, dass es ruhig ist, völlig verschlafen. Als sie dann wieder zurück waren, war der Lärm wieder wie gewohnt und ich war aus allen Wolken gefallen.Da wusste ich, dass es so nicht weiter gehen kann. Mir wurde bewusst, dass ich viel gemacht hatte, aber oft und immer wieder, die positive Energie nicht aufrecht gehalten hatte. Immer wieder habe ich davon erzählt, dass sie laut sind. Wie soll sich da ein positives Feld halten können, wenn ich selbst es immer wieder kaputt mache! Ja, Sarah, ich weiss, Du hast mir das immer wieder gesagt.Dann habe ich an einem Weiterbildungswochenende in Beatenberg von Helga den Tip bekommen, mit Tönen zu arbeiten. Diese CD hat Helga mir dann auch geschickt. Du weisst doch, die dreizehn Schöpfungstöne von Joga Dass auf Chakraphon gespielt und teilweise gesungen werden. Die habe ich jetzt auch in der Praxis immer laufen. Sie bewirkt wundervolle Resultate mit den Behandlungen!An einem besonders lauten Abend hat dann der Geduldsfaden gerissen und ich habe meinem Vermieter am Telefon gesagt, dass er und die Verwaltung jetzt was machen müssen. Ich war so weit, dass ich ausziehen wollte. Ich gab mir eine Frist bis nach der Deutschlandreise. Danach wollte ich die Veränderungen abwarten, welche durch das Schreiben der Verwaltung von allen Beteiligten erhofft wurden.Die CD mit den Schöpfungstönen habe ich vor meiner Abreise nach Deutschland eingelegt und sie Tag und Nacht laufen lassen. Mental habe ich darum gebeten, sie möge Ordnung und Harmonie in meiner ganzen Umgebung aufbauen. Das konnte zehn sich Tage in aller Ruhe aufbauen.Nachdem ich zurück gekommen bin, habe ich selbst festgestellt, dass ich mich wieder auf mein Zuhause freuen kann. Dies war vor der Reise manchmal gar nicht mehr der Fall gewesen. Da ich mit einem Lärmabend rechnete, war die Freude auf die Wohnung verflogen. Stell Dir mal vor, was ich da alles an negativem Vorgefühl aufgebaut hatte!! Da konnte sich die Situation wirklich nicht bessern!Am 2. November war ich wieder in Beatenberg und wir haben intensiv an den alten Mustern gearbeitet und viel Lichtarbeit an uns selbst gemacht. Dies war ganz offensichtlich die Vorbereitung für das, was dann am 3. November bei mir zu Hause abgelaufen ist.Liebe Sarah, ich brauche Dir kaum zu sagen, dass ich mir nichts mehr wünsche, als mit den Menschen, die um mich herum sind, in Frieden zusammen zu leben. Also, gestern kommt mein Nachbar zu mir und fragt mich, was ich denn blos am Morgen um halb sechs Uhr mache. Das sei ja ein heidenmässiger Lärm gewesen. Ich war erst platt, dann wurde ich zornig. Nicht wütend, Sarah, zornig. Gerade der! dachte ich und sagte es auch. Dann habe ich mich darauf besonnen, dass es so niemals zu einer Lösung kommen kann. Ich habe ihn gebeten, in die Wohnung zu kommen und habe ihm dann gezeigt, dass ich es unmöglich sein konnte. Er entschuldigte sich dann für seine Vermutung. Dann fragt er plötzlich, ob es jetzt ruhiger geworden sei. Ich bestätige das von Herzen. Ich habe ihm gesagt, dass es richtig schön sei so. Dass ich zwar noch höre, dass Gäste da seien, aber der Lärm sei weg. So ist es für mich hier angenehm und lebbar. Ich wollte auch, dass er diese Freude in mir und die Begeisterung darüber, dass es ruhig ist, richtig merkt. Das hat ihm offenbar sehr gut getan. Dann sagt er, dass er sich aber nach einer anderen Wohnung umsieht. Da war ich etwas geschockt. Ich möchte ja nicht, dass er auszieht, sondern, dass es ruhig ist. Doch er meinte dann sogleich, dass es nicht meinetwegen ist, sondern wegen dem Ventilator des Trocknungsraumes. Er höre von mir absolut nichts. Ausser mal das kurze Spiel meiner Katzen, aber das sei nun wirklich nichts. Ich habe ihm erklärt, dass wir doch mal zusammen sitzen können und einen Brief verfassen können, mit der Anfrage, dass im Trocknungsraum eine Schallisolation angebracht wird. Er zögerte erst und war dann einverstanden, nachdem ich ihm sagte, dass sein Auszug am Lärm nichts ändere, der Nachfolger hätte das gleiche Problem immer noch. Er meinte, ich solle ihm den Termin nennen, wenn wir alle zusammensitzen. Dann ging er Sarah, nach eineinhalb Jahren ist es nun so, dass ich mich riesig freue nach Hause zu kommen. Dass ich ihm nicht ausweiche, weil ich eine Stinkwut in mir drin habe. Seit ich von Deutschland zurück bin, habe ich gewusst, dass ich es schaffe, innerlich so weit zu kommen, dass sich niemand mehr verändern muss, damit es mir wohl ist. Dass ich das durchaus selbst machen kann. Dann kommt er und sagt, dass er sich bemühe. Er hat sogar eingesehen, wie laut es ist, als er seinen Sohn unten selbst gehört hat. Mir ist es vorgekommen wie in einem Märchen! Das hat mein Herz richtig vor Freude hüpfen lassen!Du siehst, die innere Ausrichtung hat sich ausgezahlt. Niemand ist mehr böse, alle sind zufrieden und jeder kann neben dem anderen leben, ohne sich eingeschränkt zu fühlen.Ist das nicht wunderbar! Ich hoffe, Du kannst Dich darüber auch so freuen! Ich jedenfalls freue mich wie eine Schneekönigin darüber! Wir Menschen können wirklich alles erreichen, wir dürfen nur nicht zweifeln. Das habe ich ganz deutlich erkannt. Jeder Zweifel lässt die Energien zusammenbrechen. Erst als ich mich nicht mehr von meinen guten und aufbauenden Gedanken abbringen lassen wollte, hat sich alles aufgelöst.Liebe Sarah, ich wünsche Dir jetzt viel Spass in die neue Zeit. Ich melde mich bald wieder!
Simonne

27/04/2004

Liebe Sarah
hast Du auch schon gedacht, dass Dein Briefkasten nie mehr einen Brief für Dich bereitlegen wird? Ich weiss, es ist eine Ewigkeit her, dass ich Zeit und Muse gefunden habe für die Begebenheiten in meinem Leben. Ach, wo soll ich bloss anfangen! Du hast ja das ganze Jahr über nur so am Rande gehört, was alles passiert ist. Und die Veränderungen sind gigantisch! Vor fast einem Jahr hat eine Kollegin mich mal zu Hilfe rufen wollen. Ich war abwesend und so musste sie sich selbst helfen. Dass das zu einem weitreichenden Schritt führen würde, das ahnten wir beide damals nicht. Dieser Augenblick hat ihr und mein Leben ziemlich auf den Kopf gestellt. Sie hat sich mit einer Methode geholfen, die ihr einen tiefen Prozess ermöglicht hat. Daraus ist ein Workshop geworden, an den sie mich eingeladen hat. Du kennst mich ja! Ich sagte ihr nach dem Wochenende und der tiefen Erkenntnis durch den Prozess, dass sie mir ein Mail schicken soll, wenn der Workshop steht. Danach habe ich die Sache vergessen. Du weisst, dass ich vergessen kann, das Universum vergisst mit Sicherheit nichts. So habe ich dann auch Monate später ein Mail von meiner Kollegin bekommen. Ich sah mir das an und fragte mich, an welchen Workshop ich mich denn jetzt wieder angemeldet habe, von dem ich nichts mehr weiss. Ich habe mir dann gedacht, dass das schon richtig ist und bin hingefahren. Ich habe ein Wochenende erlebt, das mich aus den Socken gehauen hat. Und genauso ist es auch jetzt noch. Aus diesem Workshop ist die gesamte Ausbildung geworden. Eine Ausbildung, die so tief geht, wie nichts, was ich bisher gemacht habe. Ich entdecke uralte Geschichten in mir, die mich in vieler Hinsicht blockierten und gebremst haben. Manche sind so alt, dass ich fasziniert bin, wie gut mein Bewusstsein das im Körper das versorgt und vergessen hat. Wir wissen, dass es so ist, und doch ist es faszinierend, wie gründlich der Mensch vergisst. Rückblickend möchte ich Dir schildern, wie schön das Universum mich auf diesen Weg geführt hat und wie wunderschön es ist, das jetzt geniessen und mit tiefer Dankbarkeit anerkennen zu dürfen. Die Ausbildung war mir schon am Abend des ersten Tages am Workshop klar. Ich habe das Buch zur Geschichte der Journey in einem Abend gelesen. Danach war für mich klar, dass ich diese Ausbildung machen werde. Ich habe in London angerufen und bald waren die gesamten Unterlagen auf dem Mailserver. Dann habe ich - ohne den ersten Intensivworkshop besucht zu haben - trotzdem meinen Platz zur Akkreditierung bekommen. Damit war klar, dass ich aufgenommen war!!!! Genau wie meine Kollegin auch. Ich bin an diesem Morgen schlicht ausgeflippt. Nach dieser Nachricht, wurde mir vollkommen überraschend und in einer grossartigen Geste das Geld zur Verfügung gestellt. In diesem Augenblick wusste ich, dass das Universum wirklich möchte, dass ich diese Ausbildung machen kann. Ich wurde zu sensationellen Konditionen auf Fluglisten gesetzt, Hotels waren immer in der Nähe und günstig, Fahrten mit Taxis wurden immer billiger, weil gerade noch jemand an diesen Ort musste, wenn mal was schief ging, wurde mir und meiner Kollegin ganz einfach und liebevoll geholfen. Manchmal war ich auch ganz berührt, wie gut für mich gesorgt wurde. Ich hatte oft vier Tage hier in Zürich zu arbeiten, dann war wieder ein drei oder fünf-Tageworkshop in England. Kaum zurück war die Praxis voll gebucht. Dann ein Wochenende England, wieder zu Hause und so weiter. Es waren vier Monate die ich zwischen Hotels, Flugzeugen und zu Hause verbrachte. Dennoch war für mich immer perfekt gesorgt. Irgendwie schaffte ich es immer, alles unter Dach und Fach zu bekommen, hatte genug Luft für Ruhe und Entspannung. Entweder, weil ich von meinen wunderbaren Freunden eingeladen wurde, oder sie mich ganz in Ruhe liessen, nichts von mir erwarteten und dennoch da waren. Meine beiden Tierchen wurden wundervoll versorgt. Auch da war das Universum umsichtig und hat genau die richtigen Hüter besorgt.
Es war der schicksalhafte Anruf, den ich nicht entgegen nehmen konnte, der diese traumschöne Zeit ermöglicht hat. Du glaubst nicht, wie wundervoll leicht und einfach es im Grunde war. Ich habe kaum etwas dazu beigetragen. Und ich habe eine Kollegin, die wirklich ein Schatz ist. Wir sind durch so viele Prozesse hindurch, wir haben in harten Prozesstagen unser Zimmer geteilt und nie haben wir Probleme bekommen, selbst dann, wenn echt was schief ging. Im Gegenteil, manches wurde zwar unmöglich und hart, doch unsere Herzen wussten, dass das nicht so schlimm ist. Dann haben wir uns unter die Arme gegriffen und wenig später, unter Tränen manchmal, über alles gelacht. Es hat noch nie so viele Tränen gegeben in meinem Leben! Noch nie war ich so berührt, überwältigt, traurig, voller Schmerz, voller Freude und Glück und voller Dankbarkeit, wie in den letzten Monaten meines Lebens. Diese Ausbildung hat mich zu dem werden lassen, was ich im Innersten immer ahnte, dass es da ist. Viele Schichten haben dieses Wesen verdeckt. Es hervorzubringen war und ist nicht ganz einfach, und dennoch möchte ich es nicht missen. Ich würde es wieder tun! Das Gefühl nochmals ganz vorne anzufangen, manches wieder neu lernen, anderes anders machen und dabei diesen Frieden in mir zu spüren, das ist jede Träne wert, die ich geweint habe. Das ist jeder Augenblick wert, in dem ich in die Knie gegangen bin und dachte, dass ich das nie schaffen würde. Es ist der Friede, der im Herzen ruht und der eine grenzenlose Freude und Dankbarkeit ermöglicht.
Meine Liebe, nun weisst Du, was alles geschehen ist und ich hoffe, Du kannst Dich auch so darüber freuen. Ich weiss ja, wie Du mit offenem Herzen diese Zeilen lesen kannst. Sei lieb gegrüsst und bis bald!
Liebe Sarah, ich wünsche Dir jetzt viel Freude, eine wundervolle und liebevolle Zeit.
Simonne

27/09/2003

Liebe Sarah
ich hoffe, Du hast Dich in Deinem neuen Heim gut eingelebt. Hier haben sich die Dinge auch geregelt und unsere virtuellen Ideen sind realisiert.
Heute bin ich wieder einmal zur Weiterbildung in Aeschi gewesen. Du weisst ja, unsere Energiearbeit. Die Gruppe hat sich über zwei Jahre nun ganz wunderbar entwickelt und heute war der letzte offizielle Schulungstag für dieses Jahr. Im November wird noch ein Spezial sein, aber mit der Gruppenarbeit hat es nicht viel zu tun.
Was ich heute erlebt habe, berührt mich sehr. Ich muss Dir das unbedingt erzählen! Wir haben ja oft darüber gesprochen, dass sich die Erledigung von Dingen im Leben eines Menschen manchmal sonderbare Wege suchen. Heute ist so ein Tag gewesen!
Um der heutigen Begebenheit den richtigen Rahmen zu geben, muss ich Dir die Geschichte in Erinnerung rufen.
Es geht um die Ereignisse im Herbst 1996. Damals hat sich der Kontakt zu einer guten Kollegin ohne jeglichen nachvollziehbaren Grund abgebrochen. Ich brauchte ziemlich lange, um das zu überwinden. Du kannst Dich sicher noch daran erinnern. Du weisst auch, dass ich immer nach einer Erklärung für ihr Verhalten gesucht habe. Es ging mir immer darum, dass sich die Sache einmal auf ruhige und faire Art klären kann.
Nun ist am vergangenen Freitag etwas ganz Sonderbares passiert. Ich war einkaufen und habe sie an mir vorbei gehen sehen. Es war aber nicht möglich, sie anzusprechen. Leider, dachte ich an diesem Freitagvormittag. In diesem Augenblick hatte ich das Gefühl , eine Chance verpasst zu haben. Du kennst mich ja sehr gut. Du kannst Dir sicher vorstellen, wie ich mich darüber aufgeregt habe! Mir kam es vor, als hätte ich DIE Chance verpasst, eine uralte Geschichte endlich in Ordnung zu bringen. Ich kam mir wie ein Feigling vor, weil ich einfach so an ihr vorbei gegangen war und nicht zurück gegangen bin, um sie anzusprechen.
Schliesslich musste ich aber auch einsehen, dass es weder für mich, und wahrscheinlich auch für sie, wirklich der richtige Zeitpunkt war. Naja, ich habe mich dann wieder beruhigt. Für mich wurde dann im Laufe der folgenden Stunden klar, dass es auch ein Zeichen sein konnte, dass die endgültige Auflösung der Sache nahe war. Da ich keine weiteren Anhaltspunkte hatte, habe ich die Sache innerlich auf sich beruhen lassen.
Heute in Aeschi haben wir eine Meditation gemacht. Es ging darum, sich mit seinen Helfern oder feinstofflichen Freunden zu verbinden.
Zu Beginn dieser Meditation habe ich ein Bild meines Helfers erhalten. Das war wunderschön, wie immer. Ich habe Dir davon schon geschrieben. Bevor ich den Anleitungen unserer Leiterin weiter folgen konnten, wurde mir ein Bild meiner damaligen Kollegin gezeigt. Ich war offengestanden sehr überrascht, dass ich mit diesem Bild konfrontiert werde. Mir wurde gezeigt, wie es damals war und ich konnte auch die entsprechenden Gefühle jener Zeit wahrnehmen. Dann hat sich das Bild verändert und ich konnte ihre damalige Situation deutlich wahrnehmen und auch die entsprechenden Gefühle. Plötzlich wurde mir klar, warum sie sich zurückgezogen hat! Es war alles einfach sonnenklar und völlig geklärt. Mit der Ruhe, die ich plötzlich in mir wahrnehmen konnte verschwand das Bild von ihr.
Meine Meditation ging dann genau nach Anleitung weiter. So schön und so intensiv wie heute war sie aber noch nie!
Jetzt bin ich zu Hause und fühle mich ganz berührt - im Innersten frei und gelöst. Du kannst Dir vielleicht vorstellen, wie schön es ist, eine so alte Geschichte abgeschlossen zu haben. Und weisst Du, es war so wunderbar einfach. Keine von uns musste sich auf der persönlichen Ebene wieder mit allem konfrontieren, alte Wunden aufreissen war auch nicht nötig. Ich wollte es für mich lösen, und nicht für beide. Das wurde mir heute gewährt. Ich weiss ja nicht, ob sie die Konfrontation auch gewollt hätte. Daher war es auch nicht nötig sie dabei zu haben. Dass ich sie gesehen habe, war nur das Signal, dass es soweit ist.
Was ich heute erlebt habe, zeigt mir, dass jeder seine alten Geschichten abschliessen kann, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Es braucht auch nicht beide. Wichtig ist nur, dass die innere Bereitschaft und Ausrichtung besteht. Du weisst ja, wie sehr mir daran gelegen war, eine saubere und streitfreie Lösung zu finden. Findest Du nicht, dass diese Lösung ganz besonders liebevoll ist? Ich sage Dir, auf diese Weise einen alten Konflikt zu lösen ist wunderbar!
Simonne